Dos & Don’ts: Die erste Bewerbung meistern
Für ein Praktikum brauchst du eine Bewerbung – aber du hast noch nie eine geschrieben?
Keine Panik. Hier kommen die wichtigsten Dos & Don’ts für Anschreiben und Lebenslauf.
Beitrag für den Blog (mit Zweitverwertung auf Instagram):
1. Anschreiben: Struktur statt Zufall
Don’t: Ein bisschen Einleitung, dann irgendwas über dich, am Ende „Mit freundlichen Grüßen“ – fertig?
So eine Bewerbung wirkt unvorbereitet und schlecht durchdacht.
Do: Halte dich an eine einfache Struktur:
Wer bist du?
Warum dieses Praktikum?
Warum gerade dieser Betrieb?
Was bringst du mit?
2. Mehr als Copy & Paste
Don’t: Eine Vorlage aus dem Internet ziehen, Namen austauschen, abschicken? Das merken Personalverantwortliche oft sofort.
Do: Schreib in deinen eigenen Worten. Perfekte Formulierungen erwartet niemand von jemandem, der am Anfang steht. Wichtiger ist ehrliches Interesse – und das merkt man.
3. Beispiel schlägt Schlagwort
Don’t: Altmodische Schlagwörter und Floskeln nutzen: „Ich bin Teamplayer, flexibel, zuverlässig, hochmotiviert und extrem belastbar mit Hands-on-Mentalität“. Klingt gut – bleibt aber leer.
Do: Werde konkret. Zum Beispiel: „In der Schule habe ich bei Projekt X die Organisation übernommen.“ Oder: „Ich möchte ein Praktikum im Bereich IT/Support machen, weil ich privat gern Computer zusammenbaue und verstehen möchte, wie technische Probleme im Berufsalltag gelöst werden.“
4. Der Feinschliff zählt
Don’t: Tippfehler, falscher Ansprechpartner, merkwürdiger Dateiname oder sogar die Firma mit der Konkurrenz verwechselt. Passiert – wirkt aber unprofessionell.
Do: Lies alles noch einmal in Ruhe. Lass jemanden drüber schauen. Speichere die Datei sauber als PDF. Sorgfalt ist bei Bewerbungsschreiben dein erstes Arbeitsergebnis.
5. Lebenslauf: Mehr drin, als du denkst
Don’t: Viele denken: „Ist doch nur ein Praktikum.“ Oder: „Hab ja noch nichts für den Lebenslauf erlebt“. Und dann landet ein halbfertiger Lebenslauf mit Lücken oder Chaos-Format im Anhang.
Do: Sieh deinen Lebenslauf als Talent-Übersicht. Er sollte klar strukturiert und aktuell sein.
Auch ohne Berufserfahrung kannst du etwas vorweisen: Ferienjobs, Schul-AGs, Hobbys, handwerkliches Know-how, Ehrenamt oder besondere Projekte. Da steckt oft mehr drin, als du denkst.
Nimm die Bewerbung ernst
Eine Bewerbung ist keine lästige Formalität. Sie ist deine erste Arbeitsprobe. Sie zeigt, wie sorgfältig du arbeitest, wie klar du dich ausdrücken kannst – und wie ernst du etwas nimmst.
Wenn du dir Mühe gibst, signalisierst du: Ich nehme das Praktikum ernst.
In diesen Blogartikeln findest du noch weitere Infos:
Bewerbungs-Check: Was darf nicht fehlen?
https://ihk-ausbildungsscouts.de/scouts-berichten/detail/bewerbungs-check-was-darf-nicht-fehlen
Bewerbungsfallen – 5 Fehler, die du vermeiden solltest
How-to Bewerbung – So überzeugst du
https://ihk-ausbildungsscouts.de/scouts-berichten/detail/how-to-bewerbung-so-ueberzeugst-du