Das Gefühl kennen wahrscheinlich die meisten. Man will weder overdressed noch underdressed ankommen – aber ohne zu wissen, wie es im Betrieb so läuft, ist das echt schwer einzuschätzen.
Die gute Nachricht: Es ist eigentlich gar nicht so kompliziert, wenn man ein bisschen vorausdenkt.
Am besten schaust du dir schon vorher an, was der Betrieb so macht. Auf der Website oder den Social-Media-Kanälen sieht man oft, wie die Leute dort gekleidet sind. In einem Büro bei einer Bank sieht es nun mal anders aus als in einem kleinen Grafikstudio. Und in einer Autowerkstatt wieder anders.
Wenn du im Handwerk oder in der Produktion arbeitest, ist die Frage sowieso schnell beantwortet – dort bekommst du oft Schutzkleidung gestellt oder es gibt klare Vorgaben, was du tragen musst. Festes Schuhwerk, keine offenen Ärmel. Das ist dann keine Frage des Geschmacks, sondern einfach Vorschrift.
Schwieriger wird es im Büro oder überall dort, wo du mit Kunden zu tun hast. Hier gilt: lieber eine Spur zu ordentlich als zu lässig. Das heißt nicht, dass du im Anzug erscheinen musst – aber eine saubere Hose und ein ordentliches Hemd oder eine Bluse sind immer eine sichere Wahl. Niemand wird dich komisch angucken, wenn du gepflegt aussiehst. Andersrum kann das durchaus mal passieren.
Und wenn du dir trotzdem nicht sicher bist – einfach fragen. Vor dem ersten Tag kurz beim Betrieb anrufen und nachfragen, was angemessen ist. Das wirkt nicht planlos, sondern zeigt eher, dass du dir Gedanken machst.
So sparst du dir das Starren in den Kleiderschrank um halb sieben.