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Tipps für Azubis

How to: Zufriedenheit im Beruf

Glücklich im Beruf. Foto: Adobe Stock

Viele Jugendliche wünschen sich Sinn, Selbstbestimmung und ein gutes Miteinander im Job. Wer weiß, was ihr oder ihm wichtig ist, kann das auch erreichen. Hier erfährst du, wie du Berufe findest, die zu deinen Zielen und Werten passen.

Beruf ist mehr als Geld verdienen, er ist ein großer Teil des Lebens. „Augen zu und durch“ ist kein Ansatz, mit dem man auf Dauer zufrieden ist. Ein Beruf, der erfüllt, sollte auch ein Stück weit zu den eigenen Wünschen und Werten passen. Welche sind das bei Jugendlichen in Deutschland? 

1. Was sich Jugendliche wünschen 

Freunde und Familie 

Platz 1 aller Lebensziele von Jugendlichen sind stabile Beziehungen, Freundschaften und Familie. Das sagen 90 Prozent der Befragten der Shell-Jugendstudie 2024.  

Ist dir das auch wichtig? Dann suche einen Job, der …  
… die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglicht. 

Gesellschaftliche Verantwortung 

„Die Vielfalt der Menschen anerkennen und respektieren“, oder „gesundheits- und umweltbewusster leben“: Diese Werte sind laut Shell-Studie für mehr als drei Viertel der Jugendlichen wichtig.   

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im Einklang mit deinen Werten steht und gesellschaftliche oder ökologische Verantwortung ernst nimmt. 

Persönliche Erfüllung 

Für viele Jugendliche spielt persönliche Entfaltung eine große Rolle: etwas Sinnvolles tun, eigene Ideen einbringen, Anerkennung bekommen.  

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… ein wertschätzendes Miteinander pflegt und ein Arbeitsumfeld bietet, das Flexibilität und Eigenständigkeit ermöglicht.  

Materielle und praktische Ziele 

Rund 80 Prozent der Jugendlichen wünschen sich ein hohes Einkommen und gute Aufstiegsmöglichkeiten – und gleichzeitig genügend Freizeit. Für 91 Prozent ist ein sicherer Arbeitsplatz (sehr) wichtig.  

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Karrierechancen und gutes Gehalt mit flexiblen Arbeitszeiten und Überstundenausgleich verbindet. 

2. Selbstverwirklichung: Was bedeutet das für deine Berufswahl?  

Um den richtigen Beruf zu finden, hilft Selbstreflexion. Frage dich:  

  • Passt der Beruf grundsätzlich zu meiner Weltanschauung?
  • In welcher Umgebung fühle ich mich wohl: im Team, allein, kreativ, strukturiert, praktisch oder theoretisch?
  • Was motiviert mich langfristig – Anerkennung, Sicherheit, Freiheit, Verantwortung, Kreativität, Menschenkontakt?
  • Welche Bedingungen brauche ich, damit ich mich entwickeln und ich selbst bleiben kann?
  • Aber auch: Habe ich unrealistisch hohe Erwartungen und werde vielleicht deshalb enttäuscht? 

3. Was deine Berufszufriedenheit eher ausbremst 

Diese Überlegungen bei der Berufswahl führen eher nicht dazu, dass du den richtigen Beruf für dich findest:  

„Alle in meiner Klasse machen das.“ 

„Meine Eltern fänden das gut.“ 

„Ich nehme einfach das, was gerade frei ist.“ 

„Ich verbiege mich im Job und lebe nur nach Feierabend.“ 

„Egal, Hauptsache Geld verdienen.“ 

Kompromisse gehören dazu – aber nicht um jeden Preis 

Kein Job erfüllt alle Wünsche perfekt. Aber es gibt Berufe, die zu dir passen – wenn du erkennst, was dir wirklich wichtig ist und dich gut über den Beruf informierst. Große Kompromisse solltest du nur eingehen, wenn du DEINEN Weg trotzdem darin erkennen kannst. 

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