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Tipps für Azubis

How to: Welcher Job-Typ bist du?

Junger Mann. Foto: Unsplash

Du stehst kurz vor dem Schulabschluss und fragst dich: Was passt eigentlich zu mir? Wenn du deine Stärken und Schwächen kennst, wird die Berufswahl leichter. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du herausfindest, welcher Beruf zu dir passt.

Die Auswahl an Ausbildungsberufen in Deutschland ist riesig! Es gibt mehr als 300 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, davon liegen rund 250 im Zuständigkeitsgebiet der IHK. Von einigen hast du vielleicht noch nie gehört. Entscheide also nicht einfach „aus dem Bauch heraus“, weil Eltern oder Bekannte etwas Bestimmtes machen oder weil ein Beruf gerade „angesagt“ ist. Langfristig zufriedener wirst du sein, wenn dein künftiger Beruf zu dir als Person passt: zu deinen Interessen, deinen Fähigkeiten, deinem Typ. So findest du es heraus:

Schritt 1: Was kannst du gut? – Erkenne deine Stärken 

Stärken sind Dinge, die dir leichtfallen oder bei denen du merkst: Das mache ich gern – und es klappt auch. Dabei geht es nicht nur um Schulnoten. 

Typische Fragen, die dir helfen können: 

  • Welche Fächer machen mir Spaß – und warum?
  • Wobei werde ich oft um Hilfe gebeten?
  • Was fällt mir im Alltag leicht, anderen aber schwer?
  • Arbeite ich lieber mit Menschen, Zahlen, Technik oder kreativ? 

Stärken können ganz unterschiedlich sein: gut zuhören, logisch denken, handwerklich geschickt sein, organisieren können oder ruhig bleiben, wenn es stressig wird. Für viele Ausbildungsberufe sind genau diese Fähigkeiten wichtiger als perfekte Noten. 

Schritt 2: Ehrlich sein – auch bei deinen Schwächen 

Niemand kann alles. Schwächen zu haben ist völlig normal – wichtig ist nur, sie zu kennen. 

Überlege dir: 

  • Was schiebe ich oft vor mir her?
  • Was strengt mich besonders an?
  • In welchen Situationen fühle ich mich unsicher oder überfordert? 

Schwächen sind kein Ausschlusskriterium für einen Beruf. Aber sie helfen dir einzuschätzen, welches Arbeitsumfeld zu dir passt. Wenn du zum Beispiel ungern lange stillsitzt, ist ein reiner Bürojob vielleicht weniger ideal – dafür könnten praktische oder abwechslungsreiche Tätigkeiten besser passen.

Schritt 3: Welcher Typ bist du? 

Viele Berufe lassen sich grob bestimmten „Typen“ zuordnen. Vielleicht erkennst du dich in einem davon wieder – oder in einer Mischung: 

  • Der Team-Typ: Du arbeitest gern mit anderen zusammen, kommunizierst viel und magst Abwechslung.
  • Der Praktiker-Typ: Du willst anpacken, Dinge bauen, reparieren oder direkt sehen, was du geschafft hast.
  • Der Denker-Typ: Du analysierst gern, arbeitest strukturiert und hast Spaß an Zahlen, IT oder Planung.
  • Der Kreativ-Typ: Du hast viele Ideen, gestaltest gern und denkst auch mal „out of the box“. 

Kein Typ ist besser als der andere – aber nicht jeder Beruf passt zu jedem Typ gleich gut.

Schritt 4: Abgleichen und ausprobieren 

Jetzt kommt der wichtigste Teil: Verbinde deine Stärken, Schwächen und deinen Typ mit konkreten Berufen.  

Hilfreich sind dabei: 

  • Erfahrungsberichte von uns AusbildungsScouts (auch auf Instagram)
  • Berufsorientierungstests (online oder in der Schule)
  • Gespräche mit Freunden, Lehrkräften oder Berufsberatern
  • Praktika, Ferienjobs oder Ausbildungsmessen 

Erst durch Ausprobieren merkst du oft, ob ein Beruf wirklich zu dir passt – oder eben nicht. Und auch das ist eine wichtige Erkenntnis. 

Dein Weg, dein Tempo 

Du musst dich nicht sofort festlegen. Aber je besser du dich selbst kennst, desto leichter findest du einen Beruf, der zu dir passt – und in dem du dich wohlfühlen kannst. 

Noch mehr erfahren?
Schreiben Sie einfach eine E-Mail an unsere/n Regionalkoordinator/-in

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