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Tipps für Azubis

Dos & Don’ts: Ausbildung, Freizeit und gesunde Grenzen

Frau im Wasser. Foto: Unsplash

Lernen, arbeiten, Leistung bringen – und gleichzeitig das Leben genießen und Zeit für Familie und Freundschaften haben? Das geht! Mit diesen Tipps bekommst du Ausbildung und Privatleben unter einen Hut.

Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben ist nicht Mathe („8 Stunden Arbeit + 8 Stunden Freizeit + 8 Stunden Schlaf). Entscheidend ist, wie du deine freie Zeit nutzt. Nutzt du sie als „Akku“ für dich? Kommst du wirklich runter und kannst wieder aufladen? 

Dos: So hältst du Job und Leben im Gleichgewicht 

Do: Freizeit erleben, die dich erfüllt 

Erholung kann aktiv sein (Sport, Freunde treffen, draußen sein), aber genauso gut ruhig (lesen, schlafen, nichts tun). Wichtig ist, dass dein Kopf abschalten kann und du neue Energie tankst. Und ganz ehrlich: zocken oder Social Media können ein Teil deiner Freizeit sein. Aber Erlebnisse im „Real Life“ sollten nicht zu kurz kommen – sie laden deinen Akku nachhaltiger auf. 

Do: Nein sagen lernen – freundlich, aber deutlich 

Auf sich selbst zu achten, heißt auch, gesunde Grenzen zu setzen – im Job genauso wie im Privatleben. Alles anzunehmen, um niemanden zu enttäuschen, kann schnell überfordern. Zugegeben: Nein sagen, fällt vielen schwer. Aber du kannst lernen, deine Bedürfnisse ruhig, respektvoll und konstruktiv zu formulieren. 

Do: Job und Privatleben trennen 

Abschalten klappt besser, wenn Arbeit und Freizeit nicht ständig ineinanderlaufen. Das kann heißen: nach Feierabend keine Arbeitsnachrichten mehr, Benachrichtigungen ausschalten oder feste Zeiten zum Checken einführen. Auch kleine Rituale helfen, zum Beispiel ein kurzer Spaziergang nach der Arbeit und Arbeitsmaterialien bewusst weglegen. 

Do: Schlaf als Leistungstool sehen 

Schlaf ist keine Zeitverschwendung, sondern die Basis dafür, dass du lernen, konzentriert bleiben und mit Stress umgehen kannst. Wer regelmäßig genug schläft, ist belastbarer und kommt entspannter durch den Alltag. 

Don’ts: Was dich aus dem Gleichgewicht bringt 

Don’t: „Ich muss funktionieren – egal wie.“ 

Viele Azubis setzen sich selbst unter Druck, immer 100 Prozent zu bringen. Aber: Wenn du dauerhaft über deine Grenzen gehst, leidet Energie und Motivation. Stress verschwindet nicht von selbst – er schiebt sich in den Feierabend, in den Schlaf und irgendwann in den nächsten Arbeitstag. Wer Warnsignale ignoriert, überfordert sich schneller. 

Don’t: Arbeit in den Feierabend schleppen  

Wenn du auch in der Freizeit gedanklich ständig bei der Arbeit bist, kommt dein Kopf nicht zur Ruhe. Besonders schlimm: das Grübeln, wenn mal was nicht so gut gelaufen ist. Das raubt extrem viel Lebensenergie. Versuche wirklich abzuschalten.  

Don’t: Die Gesundheit vernachlässigen 

Unter Zeitdruck essen, kaum Bewegung, ständig müde? In stressigen Phasen rutscht die eigene Gesundheit schnell in den Hintergrund. Wer Warnsignale dauerhaft übergeht, riskiert, dass aus kleinen Belastungen ernsthafte Probleme werden.  

Don’t: Familie und/oder Freunde vernachlässigen 

Ausbildung und Arbeit ist wichtig, aber sie ist nicht dein ganzes Leben. Soziale Kontakte sind kein Luxus, sondern der Ausgleich, der dir Energie gibt, Stress abbaut und den Kopf frei macht. Triff dich mit deinen Freundinnen und Freunden und profitiere vom emotionalen Rückhalt in deiner Familie, wenn du mal ein Tief hast.  

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