„Das schaffe ich niemals …“
„Ausbildung mit Kind? Das schaffe ich niemals …“ – genau das habe ich am Anfang gedacht.
Mein Alltag ist total voll: Kind, Haushalt, Arbeiten, Lernen – alles auf einmal.
Manche Tage sind wirklich anstrengend und bringen mich an meine Grenzen. Es gibt Momente, in denen ich zweifle und einfach nur müde bin.
Aber: Mit der Teilzeitausbildung habe ich die Chance, für mein Kind da zu sein und mir gleichzeitig eine berufliche Zukunft aufzubauen.
Und genau das motiviert mich jeden Tag.
Was bedeutet Teilzeitausbildung konkret?
Bei einer Teilzeitausbildung wird die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit im Betrieb reduziert. Die Berufsschule findet in der Regel ganz normal statt.
Wichtig: Dein Abschluss ist derselbe wie bei einer Vollzeitausbildung. Es gibt keinen Unterschied im Zeugnis.
Je nach Vereinbarung kann sich die Ausbildungsdauer etwas verlängern – das wird individuell mit dem Betrieb abgestimmt.
Warum sich der Schritt lohnt
Eine Ausbildung bedeutet Unabhängigkeit, Sicherheit und neue Perspektiven.
Gerade als Mutter ist es wichtig, langfristig für sich und sein Kind vorzusorgen.
Die Teilzeitausbildung macht genau das möglich:
Sie verbindet Familie und berufliche Qualifikation.
Natürlich ist es nicht immer leicht – aber es ist machbar. Und man wächst an seinen Aufgaben.
Unterstützung nutzen – du musst das nicht allein schaffen
Wenn du Mutter bist und über eine Ausbildung nachdenkst: Trau dich. Informiere dich. Hole dir Unterstützung.
Hilfreiche Anlaufstellen sind zum Beispiel:
Ausbildung mit Kind | Bundesagentur für Arbeit
Ausbildung mit Kind: So klappt der Spagat zwischen Beruf und Familie
Auch deine zuständige IHK berät dich zu Möglichkeiten und Rahmenbedingungen einer Teilzeit-Ausbildung.
Fazit: Dein Weg. Deine Stärke.
Vielleicht fühlt sich der Schritt gerade riesig an. Vielleicht hast du Zweifel.
Aber eine Ausbildung – auch mit Kind – kann der Anfang von etwas Großem sein.
Du bist nicht allein.
Und du bist stärker, als du denkst.