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Tipps für Azubis

Alleine arbeiten oder im Team – was liegt Azubis mehr?

Ausbildungsscouts Erding. Foto: Privat

Vier Auszubildende aus unterschiedlichen Berufen teilen ihre Erfahrungen zu Fokus, Ideenvielfalt und Zusammenarbeit im Arbeitsalltag.

AusbildungsScout
Felix W., Selina, Leni, Felix K.
Ausbildungsberuf
Industriekaufmann, Industriekauffrau, Kauffrau für Büromanagement, Technischer Produktdesigner
Ausbildungsbetrieb
Bucher Hydraulics Erding GmbH

„Alleine geht’s schneller.“ 
„Im Team kommen die besseren Ideen.“ 

 Diese Diskussion kennen viele – und genau darüber haben sich vier Azubis Gedanken gemacht. 

Selina (Industriekauffrau), Felix W. (Industriekaufmann), Felix K. (Technischer Produktdesigner) und Leni (Kauffrau für Büromanagement) haben ihre Erfahrungen zu alleine arbeiten vs. im Team arbeiten gesammelt. Dabei wurde schnell klar: Beides hat klare Vorteile – und auch ein paar Herausforderungen. 

Alleine arbeiten: Fokus und schnelle Entscheidungen 

Ein Punkt, den mehrere der Azubis genannt haben: 
Wer alleine arbeitet, spart sich Kommunikationsschwierigkeiten. 

Gerade Selina erlebt im Büroalltag, dass Abstimmungen manchmal Zeit kosten. Wenn sie eine Aufgabe eigenständig bearbeitet, kann sie sich voll konzentrieren und ihren eigenen Arbeitsstil durchziehen – ohne Missverständnisse oder lange Rücksprachen. 

Auch Felix W. sieht einen großen Vorteil in den kurzen Entscheidungswegen. Wer allein verantwortlich ist, muss nichts groß abstimmen, sondern kann direkt loslegen. Das ist besonders praktisch bei kleineren Aufgaben oder wenn etwas schnell erledigt werden muss. 

Stärke vom Alleine-Arbeiten: Konzentration, Tempo und klare Verantwortung. 

Im Team arbeiten: Mehr Ideen, geteilte Aufgaben 

Auf der anderen Seite waren sich alle vier Azubis einig: 
Im Team entsteht oft mehr als allein. 

Felix K., der als Technischer Produktdesigner viel mit Konstruktionen zu tun hat, schätzt besonders die verschiedenen Sichtweisen und Ideen. Wenn mehrere Personen auf ein Problem schauen, entstehen oft Lösungen, auf die man selbst nie gekommen wäre. 

Leni hebt die Arbeitsaufteilung hervor. Große Aufgaben wirken im ersten Moment überwältigend – aber im Team kann jeder einen Teil übernehmen. So kommt man schneller voran, ohne dass eine Person alles alleine stemmen muss. 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die gegenseitige Unterstützung. Wenn jemand nicht weiterweiß, hilft ein Teammitglied weiter. Das sorgt nicht nur für bessere Ergebnisse, sondern auch für mehr Sicherheit – gerade in der Ausbildung. 

Stärke der Teamarbeit: Kreativität, Entlastung und Zusammenhalt. 

Unterschiedliche Meinungen – ein gemeinsames Bild 

Spannend war: Keiner der Azubis hat gesagt, dass nur eine Arbeitsweise „die richtige“ ist. 

  • Für Aufgaben, bei denen es auf Konzentration und Schnelligkeit ankommt, arbeiten sie lieber allein.
  • Bei komplexen Projekten oder wenn neue Ideen gefragt sind, setzen sie klar auf Teamarbeit. 

Fazit: Die Mischung macht’s 

 Alleine arbeiten bedeutet Fokus, Tempo und klare Entscheidungen. 
Im Team arbeiten bringt neue Perspektiven, geteilte Verantwortung und Unterstützung. 

Die Erfahrungen der vier Azubis zeigen: 

 
Es geht nicht um entweder oder – sondern darum, zu wissen, wann was sinnvoll ist. 

Wer beides kann, ist klar im Vorteil: selbstständig arbeiten, aber auch im Team mitdenken, Ideen teilen und andere unterstützen. Genau diese Mischung macht moderne Ausbildung – und später auch den Berufsalltag – erfolgreich. 

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hirschberger@muenchen.ihk.de

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